Frage 2023 von 103 · Jagdprüfung Vorarlberg

Was wissen Sie über den Fuchsbandwurm?

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Antwortvorschlag zu Frage 2023

Beim Fuchsbandwurm ist der Hauptwirt der Fuchs, in ganz seltenen Fällen der Hund, bei der Katze wurde er noch nie nachgewiesen. Zwischenwirt ist die Maus und in seltenen Fällen auch der Mensch. Der Entwicklungszyklus läuft über den Endwirt Fuchs, welcher Eier ausscheidet, diese werden vom Zwischenwirt Feldmaus oder anderer Nager aufgenommen, in diesem entwickelt sich ein „ Leberkrebs“ als Finnenstadium, dieses Beutetier wird vom Fuchs gefressen und im Fuchs entwickelt sich wieder der Bandwurm. In diesem Entwicklungszyklus kann der Mensch als falscher Zwischenwirt oder der Hund als falscher Wirt aufscheinen. In Vorarlberg sind 30 bis 40 % der Füchse vom Fuchsbandwurm befallen. Menschliche Erkrankungen sind sehr selten und können auf Grund der langen Inkubationszeit (bis zu acht Jahren) nicht immer genau zurückverfolgt werden. Bei einer vor einigen Jahren durchgeführten serologischen Querschnittserhebung konnten keine Frischinfektionen nachgewiesen werden. Diese Blutuntersuchung bietet für alle gefährdeten Personen die Möglichkeit einer Frühdiagnose. Dies ist umso wichtiger, da bei Ausbruch der Krankheit, die wie ein Leberkrebs verläuft, eine Behandlung nicht sehr erfolgsversprechend ist (Operation, Chemotherapie). Im Frühstadium ist die Krankheit noch heilbar, deshalb ist die Frühdiagnose sehr wichtig. In jüngster Zeit gibt es Hinweise, dass Infektionsrate bei Menschen steigt (über Gartenarbeit?).
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